Fasnacht in LA.

An der UCLA anlaesslich einer entsprechenden Austellung am dortigen Voelkerkundemuseum zelebrierten heute verschiedenste Gruppen aus allen Ecken der Welt ihre Fasnachtsbraeuche, unter anderem eine Clique aus Basel. Nachdem mich meine Mutter am Freitag extra anrief um mich darauf hinzuweisen, konnte ich mir das natuerlich nicht entgehen lassen. Es was ziemlich beschaulich, nebenan die Sportanlagen, welche die Massen anzogen. Und es war ein wildes, unuebersichtliches Gemisch aus all den Rhythmen, Klaengen, Kostuemen…ein wahres Kulturpatchwork, Voelkerverbindung. Die Basler waren vor allem auffallend, weil sie neben der Dominanz von Samba, karibischer Lebendigkeit, Tanz und Bewegung sehr beschaulich und gemaechlich daher kamen. Zwar nicht gerade das Klischee des Spiegelbilds der Mentalitaeten, aber ich hatte schon ein wenig den Eindruck zu spueren, woher ich kam. Zurueckhaltend und unaufdringlich aber praesent, vielleicht koennte man es so umschreiben. Und es war etwas entrueckt im califonischen Sommerklima und durch die Atmospahere auf dem Gelaende der UNI, wenn ich es vergleiche mit der Fasnacht in Basel. Aber das ist auch eher perseonlich, die nicht Eingeweihten werden solche Details nicht bemerkt haben. Ich habe, wie wahrscheinlich die meisten, vor allem das Nebenher und die bunte Mischung genossen. Wie vielfaeltig und unterschiedlich diese Welt, in der wir leben, doch ist. Auch aber nicht nur wenn man lediglich sieht, wie die Basler Fasnacht einen Sprung auf’s Gelaende der UCLA macht.